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Neues Leben für alte Gläschen

Glasrecycling lohnt sich: Wer sein Altglas richtig sortiert, leistet einen wichtigen Beitrag für die Umwelt. Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr das auch!


Warum Glasrecycling?

Mit dem Gang zum Altglascontainer hat jeder schon einmal einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Wie? Ganz einfach: Glas lässt sich zu 100 Prozent unendlich oft recyceln. Das bedeutet, dass Glas beliebig oft eingeschmolzen und zu neuen Glasverpackungen verarbeitet werden kann – ohne Qualitätsverlust. Das ist bei kaum einem anderen Verpackungsmaterial der Fall. Altglas ist somit der wichtigste Rohstoff für neue Glasverpackungen.

Wusstet ihr, dass jede Flasche im Schnitt zu rund 60 Prozent aus Altglas besteht? Bei der Farbe Grün sind es sogar bis zu 90 Prozent. Das spart Ressourcen und Energie. Denn: Durch die Nutzung von Altglas wird der Energieeinsatz bei der Herstellung neuer Glasverpackungen gesenkt. Deswegen ist es so wichtig, dass ihr euer Altglas zu einem der über 300.000 Altglascontainer in Deutschland bringt. 

Friends of Glass: Neues Leben für alte Gläschen // HIMBEER
Reportage zum Thema „Wie wird Glas richtig recycelt?“ © Friends of Glass

Was gehört in den Altglascontainer?

Leider landen leere Glasverpackungen oft im Restmüll, obwohl sie in den Altglascontainer gehören. Darunter viele kleine Glasverpackungen wie z. B. Gläschen für Babynahrung, Hustensaftfläschchen oder Saucenflaschen. Aber auch diese sind ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung neuer Glasverpackungen. Ganz allgemein gilt: Alle Einweg-Glasverpackungen, die Lebensmittel, Getränke, Kosmetik oder Medizin verpackt haben, gehören in den Altglascontainer. Und die Sortierung ist ganz leicht.

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Glasrecycling leicht gemacht – mit diesen Tipps:

  1. Jedes Glas, das eine pfandfreie Verpackung war, gehört in den Altglascontainer. Dazu zählen zum Beispiel: Flakons oder Cremetiegel aus Glas, Saucenflasche oder Babygläschen, aber auch Nasentropfen- oder Hustensaftfläschchen.
  2. Eine Trennung nach Farben ist wichtig, um aus dem Altglas neue Glasverpackungen in der jeweiligen Farbe herzustellen. Ohne die Trennung könnten zum Beispiel keine transparenten, weißen Glasverpackungen aus Altglas hergestellt werden. Deshalb gilt: Weißes Glas gehört in den Weißglas-, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer. Andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer, da Grünglas am ehesten Fehlfarben vertragen kann. 
  3. Deckel gehören normalerweise in die gelbe Tonne. Ist aber doch mal ein Schraubverschluss auf dem Glas geblieben, darf er auch mit eingeworfen werden. Die Glasrecyclinganlagen sortieren Verschlüsse aus.
  4. Feste Komponenten, wie die Kugel im Deoroller, müssen nicht abgetrennt werden. Auch diese werden aussortiert.
  5. Glasverpackungen gehören nicht voll, sondern frei von Resten in den Altglascontainer. Spülen ist aber nicht nötig! Auch das schont die Umwelt. 
  6. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser, Porzellan, Steingut oder Fensterglas. Sie haben eine andere Zusammensetzung und sollten im Restmüll oder auf dem Recycling- oder Wertstoffhof entsorgt werden.
  7. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln sind ebenfalls Rest- oder sogar Sondermüll und gehören nicht in den Altglascontainer.

Die Friends of Glass Deutschland geben auf ihrer Facebook-Seite Tipps zur richtigen Altglasentsorgung und zum Thema Glas im Alltag.

Noch mehr Tipps rund um Nachhaltigkeit findet ihr hier:

Nachhaltige Kindermode

 

Werbung: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Friends of Glass.