Von der Draisine zum Wasserstoff-Fahrrad

Sonderausstellung „BALANCEAKTE – 200 Jahre Radfahren“.

Fast genau 200 Jahre ist es her, dass Karl Freiherr von Drais in Mannheim zum ersten Mal sein berühmtes Laufrad erprobte. 1817 erreichte er mit seinem fast 50 Pfund schweren Gerät eine für damalige Verhältnisse sensationelle Geschwindigkeit von geschätzt knapp 15 Stundenkilometern. Seitdem ist viel passiert: Vollverkleidete Liegeräder schaffen es heute auf gut 140 km/h, und das Radfahren ist von einem skurrilen Vergnügen zu einer Massenbewegung geworden. In der großen Sonderschau wird die Geschichte des Radfahrens von Drais bis heute bildreich erzählt. Auf einer Fläche von circa 1000 Quadratmetern werden in einer aus Holz gefertigten, kunstvoll bemalten Szenografie die Exponate zu 200 Jahren Radfahren mit den drei Schwerpunkten Technik und Wirtschaft, Kultur und Sport und Mobilität und Verkehr präsentiert: Rund 100 Fahrräder und Fahrradteile, zahlreiche Fotografien, Illustrationen und Großgrafiken, Trophäen und Wimpel, Medienstationen und eine Probier-Ecke machen die Geschichte des beliebten Drahtesels erlebbar.

BIS 22.7.2018 | HALLE I, VERKEHRSZENTRUM DEUTSCHES MUSEUM | AM BAVARIAPARK 5 | WWW.DEUTSCHES-MUSEUM.DE